Der Kartoffeldruck-Verlag
publiziert - zum reinen Selbstkostenpreis - in kleiner Auflage
Bücher insbesondere für Expertinnen und Experten
in Altertumswissenschaft und Schule.


Die Bücher können nicht direkt beim Verlag, sondern
in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de bestellt werden.

Neuerscheinungen 2011

Prokoph/Fricke: Legenda – Transferenda. Lateinischer Lektürekurs

Dialog Schule-Wissenschaft: Klassische Sprachen und Literaturen Bd. 45 (2011)

Begehbare Bilderbibel: Die Emporenbilder der Dreifaltigkeitskirche in Speyer


Felix M. Prokoph / Angelika Fricke

Legenda – Transferenda

Lateinischer Lektürekurs

September 2011

240 Seiten, kartoniert
12.90 Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-14-8

Legenda – Transferenda: Lateinischer Lektürekurs bietet ein Repertoire an lateinischen Texten zur Vorbereitung auf die Latinumsprüfung. Zu den drei inhaltlichen Bereichen, aus denen Prüfungstexte zu erwarten sind, nämlich Historiographie, politische Rede und Philosophie, werden Texte verschiedener Gattungen latinums-relevanter Autoren (hauptsächlich Caesar, Cicero und Seneca) jeweils unter einem thematischen Schwerpunkt geboten. Zusatztexte in den drei Bereichen bieten die Möglichkeit, die Übersetzungstätigkeit einerseits zu intensivieren und andererseits die jeweiligen thematischen Schwerpunkte inhaltlich zu vertiefen. Die Lektüre wird erleichtert durch Erläuterungen zu lautlichen und formalen Besonderheiten, eine Überblick erzeugende Gliederung längerer Sätze sowie durch in Fußnoten gegebene Erschließungshilfen zu Lexik, Syntax und Inhalt. Die Textsammlung ist besonders geeignet für die Vorbereitung in studiumsbegleitenden Lateinkursen, kann aber auch, da zu allen Texten die Belegstellen angegeben sind, für die eigenständige und ggf. autodidaktische Vorbereitung herangezogen werden.

Felix M. Prokoph studierte Latein, Französisch und Deutsch als Fremdsprache in Greifswald. Seit 2007 ist er an der Philipps-Universität Marburg, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig und ist hier seit 2008 Beauftragter für die lateinischen Sprachkurse und -prüfungen.
Angelika Fricke studierte Slawische und Klassische Philologie in Marburg und Moskau. Seit 2009 ist sie am Marburger Seminar für Klassische Philologie als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig und insbesondere für die lateinischen Sprachkurse zuständig.

 


Wolfgang Moschek

Der römische Limes

Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte

Januar 2011

270 Seiten Großformat, kartoniert, mit 8 Farbbildern
25.00 Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-10-0

Der Römische Limes gehört zu den größten archäologischen Überresten der Antike; der Obergermanisch-Rätische Limes und der Hadrianswall sind von der UNESCO zum Europäischen Weltkulturerbe erklärt worden. Wolfgang Moschek untersucht die grundlegende Funktion von Grenzen in der römischen Kultur und deren Verortung in der Mentalität und Kultur der antiken Bevölkerung des römischen Reiches.


Siegmar Döpp

Eva und die Schlange

Die Sündenfallschilderung des Epikers Avitus im Rahmen der bibelexegetischen Tradition

August 2009

126 Seiten, kartoniert, 6.50 Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-07-0

Unter den zahlreichen Darstellungen des Sündenfalls, welche durch die biblische Erzählung (1 Mos 3,1-6) angeregt wurden, nimmt die des spätantiken Epikers Alcimus Avitus (5./6. Jh. n. Chr.) einen hervorragenden Platz ein: Nicht zuletzt hat sie in John Miltons Paradise Lost Spuren hinterlassen. Die einschlägige Partie in Avitus’ Dichtung (De spiritalis historiae gestis 2,1-260) wird hier im Blick auf die poetische Tradition des antiken Epos und vor allem in ihrem Verhältnis zur biblischen Vorlage sowie zur reichen Geschichte von deren Auslegung interpretiert. Dabei zeigt sich, dass Avitus nicht allein vom Bibeltext ausgeht, sondern Entscheidendes der jüdischen und christlichen Exegese der ersten Jahrhunderte verdankt, wenn er Eva als eine verführte Verführerin und die Schlange als eine Metamorphose des Teufels, des gefallenen Engels, erscheinen lässt.
Siegmar Döpp ist emeritierter Professor für Klassische Philologie an der Universität Göttingen und ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Rezensionen von Anika Söltenfuß in Gymnasium 117 (2010) 492-493, von Shoshana Borocin-Knol, Women in Judaism 7,1
(2010) 1-5, und von Nicole Hecquet-Noti in Gnomon 83 (2011) 127-130.


Eduard Meyer

Geschichte der ägyptischen und der babylonisch-assyrischen Literatur

herausgegeben von Gert Audring

Mai 2009

107 Seiten, kartoniert, 6.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-06-3

Eduard Meyer (1855-1930), einer der bedeutendsten deutschen Althistoriker, hat in seiner Privatdozentenzeit eine „Geschichte der ägyptischen und der babylonisch-assyrischen Literatur“ verfasst. Sie erschien 1880 in Sankt Petersburg als Teil einer allgemeinen Literaturgeschichte in russischer Sprache und blieb u. a. deshalb in Deutschland unbekannt.
Das Originalmanuskript des kleinen, reizvollen Werks aus der Frühphase von Ägyptologie und Altorientalistik blieb im Nachlass Meyers erhalten und wird hier erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht.


Amina Kropp

defixiones - Ein aktuelles Corpus lateinischer Fluchtafeln

März 2008

412 Seiten, Hardcover, 30.-- Euro
in jeder Buchhandlung und online oder versandkostenfrei über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-02-5

Fluchtafeln sind Primärzeugnisse für eine in der Antike weit verbreitete besondere magische Praxis. Diese Metalltäfelchen, meistens aus Blei, wurden für ein Ritual gefertigt und beschriftet, das darauf abzielte, mit übernatürlichen Mitteln die Handlungen oder das Wohlergehen von Menschen (und Tieren) gegen deren Willen zu beeinflussen. Zweck dieses Schadenzauber-Rituals war es, Rivalinnen und Rivalen aller Art (etwa in der Liebe, im Wettkampf oder vor Gericht) unschädlich zu machen oder aber Gerechtigkeit und Rache für ein erlittenes Unrecht, meist Diebstahl oder Betrug, zu erlangen Die Metalltäfelchen wurden nach ihrer Beschriftung in Gräbern, Brunnen oder anderen ‘magischen’ Orten deponiert und blieben so erhalten.
Über ein Jahrhundert nach der Publikation eines ersten Corpus durch Auguste Audollent (1904) ist es an der Zeit, eine aktuelle Sammlung dieser Quellengattung zu bieten, zumal das Interesse der Forschung an der antiken Magie und ihren Ritualen seit einigen Jahrzehnten ständig wächst.
Der vorliegende Band stellt den vollständigen Text der 382 bisher bekannt gewordenen und lesbaren lateinischen Fluchtafeln bereit. Zu jeder Tafel bietet er sowohl eine exakte philologische Transkription als auch einen Lesetext, außerdem Angaben zur Datierung, zum Fundort und zum archäologischen Kontext, zu Material und Manipulation und zum Inhalt der Tafel sowie zu früheren Publikationen. Das aktuelle Corpus lateinischer Fluchtafeln wird so eine Grundlage für philologische und historische Untersuchungen zu einer faszinierenden antiken Quellengattung.

Amina Kropp ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar der Universität Mannheim.



Ein Enchiridion oder Handbüchlein geistlicher Gesänge und Psalmen (Erfurt 1524)

herausgegeben von Christiane und Kai Brodersen

April 2008, 2. Auflage Oktober 2011

107 Seiten, kartoniert, 6.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-03-2

„… dass sie allein den ganzen Tag im Chor gestanden sind und nach Art der Priester Baals mit undeutlichem Geschrei gebrüllt haben und noch in Stiftskirchen und Klöstern brüllen wie die Waldesel zu einem tauben Gott.“ Abhilfe versprach das erstmals 1524 in Erfurt im „Haus zum Färbefass“ in der Pergamentergasse gedruckte „Enchiridion oder Handbüchlein geistlicher Gesänge und Psalmen“.
Ein Großteil der Melodien und Texte aus dem Erfurter „Färbefass-Enchiridion“ fand rasch weite Verbreitung und steht bis heute in den Gesangbüchern katholischer wie insbesondere evangelischer Kirchen.
Die Lieder in der Weise zu singen, in der sie 1524 erschienen sind, ermöglicht die vorliegende Ausgabe. Nach einer Wiedergabe des Originaldrucks bietet sie in modernem Notensatz und singbaren Textfassungen die Erfurter Enchiridion-Lieder, „welche ein jeglicher Christ billig bei sich haben soll und tragen zu steter Übung, in welchen auch die Kinder mit der Zeit auferzogen und unterwiesen werden mögen.“

ENGLISH VERSION

The Erfurt Enchiridion: A Hymn-Book of 1524

edited by Christiane and Kai Brodersen

May 2008

111 pp., ppb., 6.-- Euro in all bookshops or online via www.libri.de
ISBN 978-3-939526-04-9

The Erfurt Enchiridion of 1524 is the earliest protestant hymn book. As it states, in the past many had spent “the whole day standing in the choir”, shouting “like the priests of Baal in unclear cries”; even members of “Collegiate Churches and Monasteries” would “often not understand what they sing or read”; instead, they “cry like the forest-donkeys to a deaf God”.
The Erfurt Enchiridion aimed to change this – and was a remarkable success. It was reprinted repeatedly and became the core of many later hymn books. Its melodies were set to four-part music by Johann Sebastian Bach and others.
To enable today’s choirs to understand and sing the hymns in the Erfurt Enchiridion, we reprint the original hymns and present for many of them Bach’s four-part settings with traditional singable English translations, aiming to support “a continuous practice and contemplation of spiritual hymns and psalms”, as did the Erfurt Enchiridion in 1524.


Christiane Brodersen, Thomas Klenner, Lenelotte Möller

Begehbare Bilderbibel

Die Emporenbilder der Dreifaltigkeitskirche in Speyer

Oktober 2011

104 Seiten, davon 82 in Farbe

gebunden, hochwertiges Papier,  34,90 Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
978-3-939526-12-4

kartoniert, 19,90 Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
978-3-939526-15-5

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. In der barocken Dreifaltigkeitskirche in Speyer sind zahlreiche biblische Geschichten gemalt dargestellt. Entlang der Emporen öffnet sich ein beeindruckendes Bildprogramm: Szenen aus dem Neuen Testament auf der unteren Empore stehen in direktem Zusammenhang mit ihren jeweiligen Vor-Bildern aus dem Alten Testament auf der oberen Empore. So machen sie die Kirche zur begehbaren Bilderbibel.

Der Erlös aus dem Verkauf dieses Buches kommt dem Bauverein Dreifaltigkeitskirche Speyer e.V. (www.bauverein-dreifaltigkeitskirche.de) zugute und wird vollständig für die Renovierung dieser Kirche verwendet.



Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen

Herausgegeben im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

erscheint seit Band 40 im Kartoffeldruck-Verlag

Rolf Kussl (Hg.)
ANTIKE IM DIALOG
Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen 45, 2011

300 (!) Seiten, kartoniert, 16.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-11-7

Rolf Kussl (Hg.)
THEMEN UND TEXTE: ANREGUNGEN FÜR DEN LATEINUNTERRICHT

Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen 44, 2010

212 Seiten, kartoniert, 12.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-09-4

Rolf Kussl (Hg.)
LATEINISCHE LEKTÜRE IN DER OBERSTUFE
Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen 43, 2009

187 Seiten, kartoniert, 10.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-08-7

Rolf Kussl (Hg.)
LATEINISCHE LEKTÜRE IN DER MITTELSTUFE
Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen 42, 2008

258 Seiten, kartoniert, 14.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-05-6
 

Rolf Kussl (Hg.)
ANTIKE WELT UND LITERATUR
Einblicke, Analysen und Vermittlung im Unterricht
Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen 41, 2007

234 Seiten, kartoniert, 12.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-01-8

Rolf Kussl (Hg.)
PRÄSENZ DER ANTIKE
Dialog Schule-Wissenschaft, Klassische Sprachen und Literaturen 40, 2006

196 Seiten, kartoniert, 10.-- Euro in jeder Buchhandlung und online über www.libri.de
ISBN 978-3-939526-00-1


Die Bestellung ist nicht beim Verlag möglich,
sondern NUR über eine Buchhandlung und online über www.libri.de.

Kartoffeldruck-Verlag Kai Brodersen, Korngasse 29, D-67346 Speyer, info@kartoffeldruck-verlag.de

25.10.2011